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Kulturelle Barrieren für syrische Geflüchtete bei der Integration in die deutsche Gesellschaft

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Krieg, Elend, schlechte soziale und wirtschaftliche Verhältnisse und politische Verfolgung bringen zahlreiche Menschen dazu, ihre Heimatländer zu verlassen und in ein anderes Land auszuwandern. Man unterscheidet dabei zwischen „Flucht“, wenn man sein Heimatland wegen einer Gefahr wie Krieg oder Verfolgung verlassen hat, und freiwilliger „Migration“ aus anderen Gründen.

Deutschland hat zahlreiche Einwanderungswellen erlebt, sowohl von europäischen als auch von nichteuropäischen Migranten und ist schon seit dem Zweiten Weltkrieg eines der bedeutendsten Zuwanderungsländer unter den entwickelten Industriestaaten der westlichen Welt.

Seit mehr als sieben Jahren bis heute ist die Anzahl der syrischen Zugewanderten stetig angestiegen. Sie haben ihr Heimatland wegen des Bürgerkriegs und drohender Verhaftungen verlassen.

Angesichts dieser Situation lädt das Forum Ehrenamt Sie am 25. April 2022 zwischen 18.30 und 21.30 Uhr zu einer Informationsveranstaltung mit Gesprächsrunde ins Haus Heisterbach ein.

Der Referent ist Mohammed Ibrahim aus Ägypten. Er hat seine Masterarbeit über die Integrationshindernisse für syrische Geflüchtete geschrieben. Er arbeitet ehrenamtlich im Team Forum Ehrenamt Königswinter und ist als Lehrkraft für Herkunftssprachlichen Unterricht in Arabisch tätig. Die Themen der Veranstaltung:

  • Was versteht man unter Integration? Und was unterscheidet die Integration von der Assimilation?
    Ist mit der Integration gemeint, dass die syrischen Geflüchteten in Deutschland ihre Identität aufgeben müssen oder dass alle in einer multikulturellen Gesellschaft leben und voneinander profitieren können?
  • Inwieweit spielen Sprache und Kultur eine Rolle im Integrationsprozess?
  • Welchen Schwierigkeiten und Hindernissen begegnen die Menschen aus Syrien in Deutschland?
  • Haben unterschiedliche Wertevorstellungen einen Einfluss auf die Integration?

Diese und andere Fragen werden wir mit dem Referenten behandeln.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos und wird durch KOMM-AN NRW gefördert. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich (per E-Mail an kurse@haus-heisterbach.de).

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