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„Freiwillige oder Profis - Wer hilft den Flüchtlingen besser?“

Unter diesem provokanten Titel stand die Eröffnungsveranstaltung des Deutschen Fundraising-Kongresses am 27. April in Berlin. Vor den 600 Teilnehmern plädierte Jochen Beuckers vom Forum Ehrenamt für eine neue Partnerschaft zwischen Staat und Bürgergesellschaft. In der Flüchtlingshilfe habe es sich deutlich gezeigt, dass der Staat alleine bei der Bewältigung derartiger gesellschaftlicher Herausforderungen an seine Grenzen stoße. Staatliche Stellen und bestehende Institutionen seien oft als zu starr und unflexibel erlebt worden. Viele Bürgerinnen und Bürger hätten sich daher selbst auf den Weg gemacht und spontan gehandelt. Dieses Engagement sei deutlich politischer und habe den Anspruch, Gesellschaft mit zu gestalten. Dies sei eine neue Chance zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Jetzt gehe es darum, dieses Engagement zu stabilisieren und nachhaltig zu verankern.

Einig war sich das breit besetzte Podium darin, dass bürgerschaftliches Engagement und professionelle, hauptamtliche Hilfe nicht gegeneinander ausgespielt werden dürften. Nachhaltige Flüchtlingshilfe und Integration sei nur gemeinsam leistbar. Die Flexibilität und Innovationskraft vieler Initiativen müsse erhalten und mit den Erfahrungen und Kompetenzen der Profis gemeinsam wirksam werden.

Ehrenamt könne und dürfe staatliche Leistungen nicht ersetzen. Der Staat müsse ausreichend personelle und finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, um die sozialen Herausforderungen zu bewältigen.

Foto: Teilnehmer der Diskussion unter Leitung der Fernsehjournalistin Anke Plättner waren Birgit Kern, Brot für die Welt, Dr. Heiko Geue, Abteilungsleiter Engagementpolitik des Bundesfamilienministeriums, Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Präsident des Malteser-Hilfsdienstes, Bascheer Alzaalan, Bundesfreiwilliger bei Care,  Jochen Beuckers, Forum Ehrenamt, Brigitte Tegtbauer, Stephansstift Hannover.

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