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„BLICKWECHSEL – WELCHE HILFE IST WILLKOMMEN?“ - Dritter Film der Filmreihe am 14.12.2018

Der dritte und letzte Film in der Reihe „Film up!“ stellt Menschen mit Fluchtgeschichte in den Mittelpunkt und ihre Erfahrungen mit der ehrenamtlichen Begleitung in Deutschland. Die Filmemacherin Julia Oelkers hat Geflüchtete gefragt, welche Art von Hilfe für sie sinnvoll ist und welche Erfahrungen sie mit freiwillig Engagierten gemacht haben. In vier weiteren Videoclips befragen Flüchtlinge freiwillig Engagierte zu deren Motivation. Die Interviews gaben interessante Einblicke in unterschiedliche Erwartungshaltungen von Geflüchteten und Ehrenamtlichen. Die anwesenden Ehrenamtlichen, sowie Menschen mit Fluchtgeschichte aus Königswinter, konnten sowohl von unerfreulichen Erlebnissen durch sprachliche oder interkulturelle Missverständnisse berichten als auch von sehr positive Erfahrungen mit dem Ehrenamt und der unermüdlichen Unterstützung vieler Bürgerinnen und Bürger in der Bewältigung des Alltags.   Es folgte eine sehr angeregte Diskussion mit Julia Oelkers, die extra von Berlin mit ihrem Mann Ibraim Alberto angereist war. Auch Herr Alberto teilte seine Erfahrungen als Migrant aus Mozambik, in der ehem. DDR mit den Anwesenden und mit welchen Herausforderungen er in den 80ger Jahren zu kämpfen hatte. Einige Ehrenamtliche berichteten, dass sich aus Patenschaften oder Tandems auch Freundschaften entwickelt haben. Andere Ehrenamtliche, wuchsen die Anforderungen an das Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit über den Kopf und zogen sich zurück. Manche aus Überforderung, andere aus Enttäuschung. In anderen Fällen verabschiedeten sich Geflüchtete aus der ehrenamtlichen Begleitung und versuchen den Alltag mit Behörden, Schulen und Ärzten selbstständig zu meistern. Sie wollen nicht immer von anderen abhängig sein. Ehrenamtliche aus Königswinter, Wachtberg, Bornheim und Bonn waren zum Filmabend gekommen sowie Menschen mit Fluchtgeschichte und sie konnten alle Erfahrungen aus den Filmen mit ihren eigenen Erlebnissen untermauern. Die Moderatorin und Koordinatorin Nisa Punnamparambil-Wolf bedankte sich bei der Referentin, den Teilnehmenden und dem Kommunalen Integrationszentrum für die finanzielle Unterstützung ohne die eine Umsetzung dieser „Filmreihe“ nicht möglich gewesen wäre.

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