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„PALOMA“ – Zweiter Film der Filmreihe am 30.11.2018

Foto: Simon(e) Jaikiriuma Paetau

„Paloma“ ist ein Film von Simon(e) Jaikiriuma Paetau und erzählt die Geschichte einer Chilenin, die illegal in Deutschland lebt und beim Schwarzfahren erwischt wird. Doch das Problem ist nicht das Bußgeld,  sondern  dass sie ein „Mensch ohne Papiere“ ist und nun drastische Konsequenzen zu befürchten hat.

Simon(e) J. Paetau, der an der Internationalen Filmschule Cuba EICTV studiert hat, bezieht Stellung und macht zugleich die emotionale Dramatik der Lage all jener Menschen ohne Aufenthaltsge-nehmigung anhand eines persönlichen Schicksals erfahrbar. Der Film, der im Jahr 2006 erschien, hatte die Sensibilisierung der Menschen zum Thema Illegalität als Ziel. Wegen der Finanzkrise in verschiedenen Ländern Lateinamerikas hatten sich Anfang des Jahrtausends viele  Frauen und Männer auf den Weg nach Europa gemacht. Spanien und Deutschland waren zwei der  beliebtesten Ziele. Während in Spanien die Sprache keine Barriere war, mussten die Menschen in Deutschland ohne Deutschkenntnisse zurechtkommen. Mit ständiger Angst erwischt zu werden, arbeiteten sie und arbeiten immer noch schwarz als Putzhilfen oder auf dem Land. Ohne Krankenversicherung „durften“ sie auch nicht krank werden bis im Jahr 2003 die Menschenrechtsinitiative MediNetz Bonn gegründet wurde.

An dem Filmabend nahmen viele Flüchtlingsfrauen teil sowie ehrenamtliche Begleiter. Die Frauen schauten den Film sehr aufmerksam an und konnten sich in die Situation der Hauptdarstellerin versetzen, besonders auch als der Kontrolleur die Frau ansprach und sie ihn nicht verstehen konnte.

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